Staatliche Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales

Politische Bildung

EU- Projekttag an der MEKS am 02.05.2017

Lernen am anderen Ort in der ehemaligen Haftanstalt der Staatssicherheit Erfurt am 02.02.2017 im Fach – Politische Bildung- zum Thema: DDR- Diktatur

„Demokratie erleben“

Gesprächsrunde zum Thema Asylrecht

Exkursion Bernburg zur Gedenkstätte NS-"Euthanasie"

Mit dem fliegenden Klassenzimmer durch Europa

„Deutsch-Deutsche Wegbereiter und die Friedliche Revolution“

Fortbildung Führung durch Stasi-Unterlagenbehörde, Besuch der Stasi-Haftanstalt

Denktag der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Berlinausflug am 8. November 2012

Gespräch mit Prof. Dr. Merten 

Gespräch mit Frau Walsmann  

Buchlesung mit Eva Fahidi

Ausstellung zur Mauer


 

EU- Projekttag an der MEKS am 02.05.2017

Anlässlich des 11. EU- Projekttages an deutschen Schulen, besuchte am 2. Mai , die ehemalige Justizministerin des Freistaates Thüringen, jetzige Landtagsabgeordnete, in Ihrer Funktion als Vertreterin Thüringens im europäischen Ausschuss der Regionen und Stadträtin Erfurts, Frau Walsmann unsere Schule.

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Lernen am anderen Ort in der ehemaligen Haftanstalt der Staatssicherheit Erfurt am 02.02.2017 im Fach – Politische Bildung- zum Thema: DDR- Diktatur

Im Rahmen unseres Unterrichts „Politische Bildung“ haben wir erfahren, dass sich in Erfurt ein Gebäude befindet, welches in der ehemaligen DDR, als Gefängnis für politische Gefangene genutzt wurde.
Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte, die mit erhaltenem Gefangenentrakt, sowie einer Ausstellung, dem Besucher Eindrücke der damaligen Zeit näher bringt.


Unsere Klasse wollte dieses Angebot der Gedenkstätte als Ergänzung zum Unterricht unbedingt nutzen...  --> Weiterlesen (PDF)

 

 

Demokratie erleben – Ein Projekt zwischen der Evangelischen Gemeinschaftsschule Erfurt und der Marie-Elise-Kayser-Schule am 09.03.2016

„Bau einer Asylbewerberunterkunft für 200 Asylbewerber im Erfurter Süden“ – Dieser fiktive Fall wurde am vergangenen Mittwoch vom Schülerparlament der Evangelischen Gemeinschaftsschule Erfurt verhandelt. Grundlage war die Idee  des Schulleiters Herrn Dorst von der evangelischen Gemeinschaftsschule und Herrn Roschke, Demokratie unter möglichst realistischen Bedingungen zu leben und zu erleben. So entstand mit Herrn Dorst und Herrn Roschke, Fachlehrer für politische Bildung an der MEKS Erfurt, das Projekt „Demokratische Abstimmung im politischen Entscheidungsprozess an einem fiktiven Beispiel“.
Demokratie erlebenIm Rahmen des Unterrichtsfaches „Politische Bildung“ und der Thematik „Politik und Demokratie“ durften wir als Klasse Erzieher 13 TZ daran teilnehmen und dem Parlament beratend zur Seite stehen. Dies war für uns in dieser Form eine ganz neue Erfahrung und von Beginn an interessant. Zum einen handelte es sich bei dem ausgewählten Fall  um eine sehr aktuelle Problematik, bei der jeder von uns gezwungen war, sich mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auseinander zu setzen, mit den Ansichten der Verwaltung, der Willkommenskultur und mit denen der besorgten Bürger. Zum anderen waren die Entscheidungsträger 10-15jährige Schüler, was für uns als praxiserfahrene Erzieher äußerst spannend war.
Bereits zu Beginn der Verhandlung waren wir erstaunt über die Professionalität, mit der der Präsident die Sitzung eröffnete. Unbeeindruckt von der Anwesenheit unserer drei Gruppen erläuterte er den Fall und gab den Einstieg zur Diskussion. Zunächst lDemokratie erlebenegten die „besorgten Bürger“ sehr eindrucksvoll ihre Ansichten dar und es entstand schnell ein Zwiegespräch zwischen ihnen und der Gruppe der „Willkommenskultur“, während die Parlamentsmitglieder das Geschehen beobachteten. Doch nach und nach gab es immer mehr Wortmeldungen und Einwände. Die Schüler argumentierten sachlich und sehr durchdacht. Sie gingen auf Wortmeldungen „ihrer“ Bürger ein, stimmten zu oder widersprachen selbstsicher und gut begründet. Die Entwicklung dieser Diskussion zu beobachten war für uns sehr überraschend. Zum Schluss gelang es dem Präsidenten die teilweise hitzige Debatte mit einigen deutlichen Worten souverän zu beenden um eine Entscheidung zu treffen.
Insgesamt waren wir als Schüler der MEKS und auch als erfahrene Erzieher äußerst beeindruckt vom Interesse und der Haltung der Kinder und Jugendlichen.
Die Art und Weise des Auftretens, der sachlichen Argumentation und auch die Selbstsicherheit, mit der sich das Parlament gezeigt hat, waren absolut bemerkenswert und haben uns sehr positiv bewegt.

Pressemitteilung

Stefanie Wenzel, Erz 13 TZ

 

 

Gesprächsrunde zum Thema Asylrecht in Europa mit Bundesverwaltungsrichter Herrn Prof. Dörig

Was beinhaltet das Asylrecht und wie wird es kommuniziert?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen des Asylrechtes in Europa und vor allen in Deutschland, konfrontieren die Gesellschaft nahezu täglich.

Die Möglichkeit zum thematischen Austausch bekamen die Klassen der Fachrichtungen Phys 15, FOS 15 und MTR 15, am 26.01.2016 in der Aula unserer Schule.



Prof. Dörig brachte den Zuhörern das Asylrecht mit Fachkompetenz und der nötigen Alltagsbezogenheit näher. Es gelang ihm auch, mit dem nötigen Humor plausible Antworten zu den vielen Fragen im Zusammenhang mit der derzeitigen Flüchtlingssituation zu geben. Der informative Austausch und die anregende Diskussion verschafften also Klarheit über dieses Thema und waren trotz eng bemessenen Zeitrahmen, eine aufschlussreiche Veranstaltung zu einer sehr aktuellen Angelegenheit.

In diesem Sinne danken wir herzlichst Prof. Dr. Dörig für die zahlreichen Informationen zum Thema Asylrecht und Herrn Roschke für die Planung und Organisation der Veranstaltung.                                    Chris Walther, FOS 15

 

 

 

 

 

Exkursion-zur Gedenkstätte der NS-„Euthanasie“ in Bernburg am 19.05.2015
mit den Klassen der Kr 13b, Kr 13d und GiKP 14


bernburg2Am 19.05.2015 wurde unsere 53-köpfige Schülergruppe von den Mitarbeitern in der Gedenkstätte der NS-„Euthanasie“ in Bernburg nach ca. 2,5 h Anfahrt zum „Euthanasie-Projekt“ erwartet. Zunächst bekamen wir einen Überblick über die systematische Einbindung von Ärzten und Pflegekräften in die T4-Aktion, also der Beteiligung dieser Berufsgruppen bei der Ermordung tausender, als lebensunwert eingestufter Menschen durch die Nationalsozialisten. Anschließend erhielten wir Gruppenarbeitsaufträge, um sich dieser beklemmenden Thematik zu nähern und die unfassbare Beteiligung der Ärzte und Pflegekräfte bei der Tötung von Patienten in einem Krankenhaus überhaupt zu begreifen.
Nach zweistündiger Erarbeitungs- und Präsentationsarbeit wurde uns anschließend der Euthanasiebereich im Kellergeschoss gezeigt, der unter anderem aus dem als Gaskammer genutzten Raum, dem Sektionsraum, einem Leichenraum und dem Verbrennungsraum besteht.
Als besonders beklemmend empfanden viele den Moment, in dem wir alle (je ca. 24 Personen) in der 13,5m2 großen Gaskammer, getarnt als Duschraum, standen und eine der beiden Türen angelehnt wurde.
Es war ein angsteinflößendes Gefühl in dem Raum (original erhalten) zu stehen, in dem tausende Menschen mit CO getötet wurden.

Der Tag war emotional anstrengend, dennoch sehr interessant und informativ.Bernburg1
Wir würden diese Exkursion auf jeden Fall für nachfolgende Klassen empfehlen. (GiKP 14)

Wir, die Klasse Kr13b, finden es sehr gut, mit dem erworbenen Wissen über das Thema sprechen zu können. Wir haben viel Neues dazu gelernt, was nun auch bei uns allen in den Köpfen verankert ist.

Aus diesem Grund möchten wir uns, die Klassen GKiP 14, Kr 13b und Kr 13d, bei unserem Fachlehrer und Organisator Herrn Roschke für die Exkursion bedanken.
Unser Dank gilt ebenfalls den Fachlehrerinnen Frau Marx und Frau Schlücke, die uns begleiteten.

Anne-Kathrin Bauch Kr 13d, Alyn Hoffmann, Kr13b und Paula Stock, GiKP 14

 

 

Mit dem „Fliegenden Klassenzimmer durch Europa“
Marion Walsmann besuchte Berufsschule am Leipziger Platz


Im Rahmen des bundesweiten EU-Projekttages der Schulen am 12. Mai besuchte Landtagsabgeordnete Marion Walsmann die Marie-Elise-Kayser-Schule - Staatliche Berufsbildende Schule 6 für Gesundheit und Soziales Erfurt. Über 50 Schülerinnen und Schüler aus zwei Ausbildungsklassen nahmen an dem Projekttag teil, der 2015 unter dem Thema „Europa erleben und mitgestalten“ steht.

„Sich mit Europa auseinanderzusetzen“ ist gemeinsames Anliegen des Projektes sagte Marion Walsmann, europapolitische Sprecherin und freut sich über das große Interesse der jungen Leute. „Der EU-Projekttag lädt ein, über Europa ins Gespräch zu kommen: darüber wie Europa funktioniert, wie wir gemeinsam Europa beleben und das Verständnis der Menschen in den 28 Mitgliedsländern leben“ – so Walsmann.

Sie stand auch als Mitglied des Ausschusses Regionen in Brüssel Rede und Antwort. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Umweltschutz, der Verbraucherpolitik, der Infrastruktur sowie der Umsetzung der europäischen Rechtsakte. Und wie es besser gelingen kann Vorschläge aus der lokalen und regionalen Ebene, in die Beratungen in Brüssel einfließen zu lassen. „ Der Ausschuss der Regionen der EU hat in den mehr als 20 Jahren seines Bestehens den Einfluss der regionalen Gebietskörperschaften in der Europäischen Union deutlich steigern können“, konnte Marion Walsmann anhand vieler Beispiele belegen.

Dr. Karl-Eckhard Hahn
Pressesprecher

Frau Walsmann – Politischer Bildungsvortrag – EU / Europa
Wir fanden diesen Vortrag sehr lehrreich. Er wurde unterstützt durch eine Powerpoint Präsentation, welche einiges anschaulicher und somit begreifbarer machte.
Frau Walsmann ging sehr offen und äußerst kompetent auf diverse Fragen ein. Der Vortrag brachte somit reichlich aufschlussreiche Informationen über die EU und viele Dinge wurden uns durch diesen Vortrag erst bewusst.
so wichtig ist die EU

Erzieher 14

 

 „Deutsch-Deutsche Wegbereiter und die Friedliche Revolution“ - Projekttag in der MEKS

Am 9. November 1989 erreichte die friedliche Revolution ihr Ziel; der Fall der Mauer und die spätere Wiedervereinigung Deutschlands waren nicht mehr aufzuhalten. Aus diesem Anlass besuchten Juliane Rades von der Deutschen Gesellschaft e.V. Berlin und die Zeitzeugin Dr. Petra Hoffmann aus Halle (Saale) am 17.07.2014 unsere Schule. Herr Roschke organisierte diesen Projekttag für die Marie-Elise-Kayser-Schule kurz vor den Ferien.
Die Klassen MFA 12a, MFA 12b sowie Erz12 erhielten Gelegenheit, an der Veranstaltungsreihe „Deutsch-Deutsche Wegbereiter und die Friedliche Revolution“, welche in zwei Workshops und ein Zeitzeugengespräch gegliedert wurde, teilzunehmen. Wir erwarben neues, erweiterten vorhandenes und vertieften unser Wissen über Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im geteilten Deutschland. In Gruppenarbeit gestalteten wir Plakate zu diesen Themen und präsentierten diese. Wir arbeiten Unterschiede der beiden deutschen Nationen heraus und dokumentierten mit Hilfe von Filmmaterial, wie sich die deutsch-deutschen Beziehungen entwickelten. Im anschließenden Zeitzeugengespräch begeisterte Frau Dr. Hoffmann mit persönlichen, vor allem aber emotionalen Erzählungen über eingeschränkte Reisefreiheit, private Friedenszirkel und der Angst vor Sanktionen bei friedlichen Demonstrationen. Sie erlaubte uns, einen Einblick in ihr Leben zu nehmen und las Auszüge aus ihren Tagebüchern vor. Besonders leidenschaftlich beteiligten sich ältere Schüler und berichteten im Austausch auch von ihren Erfahrungen.
Wir bedanken uns für die Gelegenheit, einen solch persönlichen Einblick in diese gesellschaftsverändernde Zeit erhalten zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nadine Klutt (Erz 12), Th. Roschke

 

 

 

Fortbildung Führung durch Stasi-Unterlagenbehörde, Besuch der Stasi-Haftanstalt

Fortbildung1Am 30.04.2013 hatten die Mitglieder der Fachkonferenz BGSK und interessierte Kolleginnen und Kollegen der MEKS Gelegenheit das Archiv des Bundesbeauftragten (BStU) kennenzulernen. Sie erhielten in Erfurt am Petersberg im Haus 19 durch Herrn Dr. Wanitschke, einen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Landesbeauftragten des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Einblick in einen Aktenfall. Dieser Aktenfall wurde authentisch mit den extra für diese Veranstaltung angereisten Zeitzeugen, dem Ehepaar Bause erörtert.
Die Teilnehmer gewannen einen Eindruck von den Personen, die Zivilcourage im DDR-Alltag zeigten. Bewegt durch Schilderungen der Zeitzeugen wurden nach über 20 Jahren Erinnerungen an die DDR-Diktatur wach und man wurde sich der Auswirkungen auf den Alltag der Menschen bewusst.
Ein abschließender Rundgang mit allen Teilnehmern durch die ehemalige Haftanstalt der Staatssicherheit in der Erfurter Andreasstraße, rundete diese gelungene Veranstaltung ab.

Fortbildung2Fortbildung3
Th. Roschke

 

Am 24.01.2013 fand wiederholt der  „Denktag der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.", unter der Schirmherrschaft der Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Thüringer Staatskanzlei Frau Marion Walsmann in unserer Schule statt.

Der Terror der Nationalsozialisten nach der Machtübernahme im Januar 1933 zielte auf die totale Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Bereiche. Dies wurde  insbesondere auch im intellektuell-künstlerischen Bereich vollzogen. Die öffentliche Verbrennung der Bücher am 10.Mai 1933 solcher Autoren wie Thomas Mann, Erich Kästner, Erich Mühsam, Kurt Tucholsky oder Erich Maria Remarque, war brennendes  Vorzeichen für die systematische Ermordung von Millionen Menschen in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten.
Gerd Berghofer, geboren 1967, Rezitator und Publizist, stellte eine Auswahl an Biografien und Texten, der von den Nationalsozialisten auf die schwarze Liste gesetzten prominenten Künstler interessant, beklemmend und beeindruckend  in einer spannenden 75minütigen Zeitreise vor. Die  Geschichte und Vielseitigkeit der deutschsprachigen Literatur verknüpfte Herr Berghofer mit den Schicksalen der Autoren und Folgeerscheinungen der Bücherverbrennungen.
Mit dem Beifall der Schüler und Nachfragen zu den Autoren der verbrannten Bücher wurde die Wertschätzung dieser interessanten Darstellung dem sprachgewandten Wortkünstler übermittelt.
Th. Roschke

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Berlinausflug am 8. November 2012

Wir, die Schüler der FOS I/12 und Erzieher 11 waren am 8.11.2012 in Berlin.
Wir besuchten den Bundesrat, wo wir die Position und Aufgaben des Bundesratspräsidenten und der Landesregierungen in einem Rollenspiel kennenlernen durften. Danach ging es weiter zu einem Informationsgespräch in der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund. Im Anschluss besuchten wir den Bundestag zur Besichtigung der Kuppel. Wir erhielten an diesem Tag einen umfassenden Einblick in die Politik. Es war ein sehr lehrreicher Ausflug, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Ein großes Dankeschön an Frau Hanisch und Herrn Roschke, die diesen Tag so interessant gestaltet und uns betreut haben.

Schülerinnen und Schüler der FOS I/12

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  „Wir wollen mehr Europa wagen" (Joachim Gauck)Prof. Merten 1.jpg
Besuch des Thüringer Staatssekretärs für Bildung, Wissenschaft und Kultur Prof. Dr. Roland Merten und der Referentin des Referates 2.5-EU-und internationale Angelegenheiten, Frau Hannelore Markert an der Marie-Elise-Kayser-Schule, SBBS 6 Erfurt

Am 09.05.1950 schlug der damalige französische Außenminister Robert Schuman die Gründung einer europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vor, der Grundstein für die Europäische Union. Heute, 62 Jahre danach, feiern wir diesen Tag als Europatag. In diesem Zusammenhang besuchte der Thüringer Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur Prof. Dr. Roland Merten, die Marie-Elise-Kayser-Schule.
Prof. Merten 2Prof. Merten 3Sein Anliegen war es, uns zu vermitteln, Prof. Merten 4wie Auslandsaufenthalte und gute Sprachkenntnisse den persönlichen Lebenslauf aufwerten und den eigenen Horizont erweitern können. Auf ansprechende Weise und durch seine aufgeschlossene und weltoffene Art war es ihm möglich, seine Inhalte zu vermitteln und eine lebendige Diskussion zu eröffnen. Man spürte, dass Prof. Dr. Merten einen besonderen Draht zu den Zuhörern hatte, da auch er über den zweiten Bildungsweg seine akademische Karriere begonnen hatte. Dadurch schaffte er es, mit Lebensnähe und wissenschaftlichem Knowhow die Zuhörerschaft in seinen Bann zu ziehen. Auch schien der Staatsekretär einen besonderen Blick für die Zusammenhänge der sozialen Aspekte zu haben, was wohl ebenfalls auf seinen Werdegang zurückzuführen ist. Außerdem war seine Offenheit anderen Religionen und Menschen mit anderen Biografien gegenüber ansteckend und regte das Auditorium an,  über das eigene Verhalten nachzudenken. Man spürte seine besondere Passion für mehr Respekt und Toleranz gegenüber Mitmenschen aus anderen Ethnien und Kulturkreisen.
Unterstützt wurde er in der Gesprächsrunde von Frau Markert, die ebenfalls eine Mitarbeiterin im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist und ihm zur Seite stand.
Geleitet wurde die Veranstaltung von der  Fachschaft BGSK, die uns Schülerinnen und Schülern einen angeregten Austausch über Europa ermöglichte
Sabrina Schubert, FOS 1/11

 

 

Veranstaltung mit Frau Walsmann zum Thema Rechtsextremismus

Gespräch mit Frau Walsmann 1Nach der furchtbaren Entdeckung des Nationalsozialistischem Untergrunds kurze Zeit vor dem Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz Überlebenden stellten sich für viele Schüler der SBBS 6 diverse Fragen. Wer waren diese Menschen? Was haben sie getan? Wie wird in der Zukunft mit dem Rechtsextremismus umgegangen? Diesen und viele weitere Fragen stellte sich Fr. Walsmann. Die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten besuchte am 14.03.2012 zusammen mit Herrn Edelmann unsere Schule zu einer offenen Diskussionsrunde. Die Schüler der Erzieher-, Kinderpfleger-, Laborassistenz- und Altenpflegeklassen sowie auch die Fachoberschüler der SBBS 6 nahmen rege an der Diskussionsrunde teil. Moderiert durch drei Fachoberschüler und eingeleitet durch Herrn Roschke fand die Diskussion einen geeigneten Rahmen. Sowohl kontroverse Fragen und eigene Erlebnisse mit dem Rechtsextremismus, als auch allgemeine Fragen über die Täter und Mittäter wurden durch die Ministerin in großem Umfang wahrgenommen und beantwortet. Die Bereitschaft von Frau Walsmann sich auch mit kritischen Aussagen auseinanderzusetzen bot eine gute Grundlage für den Dialog. Ein abschließendes Wort fand die Diskussionsrunde inGespräch mit Frau Walsmann 3 der wiederholten Betonung der Wichtigkeit und Aktualität des Themas und der Aufforderung nicht wegzuschauen sondern sich aktiv gegen Rechtsextremismus im geeigneten Rahmen, wie zum Beispiel in Form von offenen Diskussionsrunden, auszusprechen. Uns freut es sehr, dass es Politiker gibt die bereit sind sich direkt mit unseren Fragen auseinanderzusetzen und sich aktiv gegen Rechtsextremismus auszusprechen. Deshalb sind wir für das Angebot von Fr. Walsmann und ihrer Bereitschaft, einzelnen Betroffenen zu helfen begeistert und bedanken uns sehr für ihre Zeit und Mühe.
Josephine Jeffries, FOS I/11

 

Eine Auschwitzüberlebende blickt zurückDie Seele der Dinge2

Als Éva Fahidi den Saal im Erinnerungsort „Topf & Söhne“ am 26. Januar 2012 betrat, dort, wo sie damals die Öfen für Auschwitz bauten, wurde es schlagartig ruhig im Raum. Man hatte das Gefühl, dass alle Anwesenden erst einmal den Atem anhalten mussten. Für viele wird es das erste Mal gewesen sein, einen Zeitzeugen des Holocaust zu treffen und so beeindruckender war es, dass Frau Fahidi solch eine Herzlichkeit und Wärme ausstrahlte und mit ihrem Lächeln das Herz berührt.
Seele der Dinge3Nach der Lesung ihres Buches „Die Seele der Dinge“ spürte man die Stille noch deutlicher und die Sprachlosigkeit über die erlebten Grausamkeiten ließ die Diskussionsrunde nur schleppend anlaufen, da die Eindrücke die wir sammeln konnten mitunter erbarmungslos waren. Doch Éva Fahidi beantwortete alle Fragen, diese sogar mit einer gewissen Portion Humor. Sie ließ  uns an ihrer Vergangenheit teilhaben und bewegte uns tiefgreifend.
Sie wird ihre Erinnerungen ein Leben lang mit sich tragen.

„Wer Auschwitz überlebt hat, hat zwei Leben - eines davor und eines danach.“ Éva Fahidi
                                        
Erinnern heißt, nicht vergessen!

Johanna Plicht für die FOS 1/11 der SBBS 6.


Zeitzeugengespräch mit Éva FahidiSeele der Dinge4

Am 26. Januar dieses Jahres stand uns als zukünftigen Erziehern ein außergewöhnliches Treffen bevor. Im Gedenk-  und Erinnerungsort „Topf und Söhne“ hatten wir die Ehre einer Zeitzeugin gegenüberzustehen, die den grausamen Taten des Dritten Reiches ausgeliefert war. Sie berichtete uns mit viel Lebendigkeit von dem Tag, als sie gemeinsam mit ihrer gesamten Familie in ein Konzentrationslager nahe Ausschwitz verschleppt wurde. Èva Fahidi konnten wir als eine lebensfrohe Person kennenlernen, die trotz dieser unvorstellbaren Grausamkeiten ihr Lachen nicht verloren hat. Auf jede gestellte Frage antwortete Frau Fahidi ehrlich. Auch aus dem von ihr geschriebenen Buch mit dem Titel „Die Seele der Dinge“ wurde vorgelesen. Darin hat sie ihre Erlebnisse und Erinnerungen niedergeschrieben und für die Nachwelt zu einem unentbehrlichen Dokument gemacht. Denn auch wenn die Zeit des Dritten Reiches schon über 60 Jahre zurückliegt, so ist es doch einer der bedeutendsten  Abschnitte der deutschen Geschichte und sollte nie in Vergessenheit geraten. Und gerade deshalb war diese Veranstaltung für unsere Klasse Gelegenheit, neben Büchern und Filmen, auch einmal einen ganz persönlichen Blick auf diese Zeit zu erhalten.
Im Namen der Klasse Erzieher 11 bedanken wir uns bei Frau Fahidi.
Erfurt, 16.02.2012

Seele der Dinge3
Frau Fahidi schrieb uns aus Ungarn diese Mail:

Lieber Thomas Roschke,
 
Auch zwischen uns mit Andor Frankl sind die Tage in Erfurt und Bitterfeld noch tägliches Thema. Wir erfuhren mit Zufriedenheit, dass  sich das Interesse für den Holocaust  mit der Zeit nicht vermindert. Was uns immer fasziniert in den Deutschen Schulen ist der
Geschichtsunterricht und folglich die Kenntnisse der Kinder, sowie ihre Vorbereitung auf ein Zeitzeugengespräch. Wir waren aufrichtig Berührt, als wir die Schüler gehört und ge-sehen haben und ich finde es einer Auszeichnung, dass sie die Bilder auf die Hompage stellen wollen. Ich danke ihnen dafür.
 
Wir wünschen den Schülern viel Geduld zum Lernen, gute Noten  und dass sie erfolgreich
zum weiteren Studium kommen.
 
Ihnen lieber Thomas und Ihren Kollegen wünschen wir gute Gesundheit zum weiteren
Unterricht und es schadet auch nicht, wenn ein wenig Glück noch dazu kommt.
 
Mit vielen lieben Grüßen Eva und Andor

 

Zeitzeugengespräch mit Dr. Frank Augsten am 15.11.2011 zur Ausstellung "Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur

Die Erz 11, die MTL 11 und die FOS 11 begrüßten den Zeitzeugen und Thüringer Landtagsabgeordneten Dr. Frank Augsten (Bündnis 90/ Die Grünen) am 15.11.2011 an unserer Schule. Die Veranstaltung wurde in professioneller Weise durch Aileen Lazko, Josefine Sommer und Maximilian Merz (alle FOS 11) moderiert. Herr Dr. Augsten berichtete vom Alltag an der Grenze im damaligen Ostberlin. Viele interessante Details aus dem Leben eines ehemaligen DDR- Grenzsoldaten wurden in einer offenen Atmosphäre beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler konnten somit die seit August 2011 an unserer Schule angebrachte Bilderausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur nicht nur im Unterricht thematisieren, sondern hautnah einen Zeitzeugen zu seinen „Mauererlebnissen“ befragen.
Dr. Augsten beglückwünschte die Schule, sich diesem Thema zu stellen.
Th. Roschke
Ausstellung 

 

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