Staatliche Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Zugangsvoraussetzungen

  • Realschulabschluss

oder

  • Hauptschulabschluss und abgeschlossene mindestens 2-jährige Berufsausbildung
  • gesundheitliche Eignung durch ärztliches Attest konkret für den Ausbildungsberuf
  • Nachweis eines aktuellen Impfstatus über den Impfausweis für folgende Krankheiten:
    • Tetanus
    • Diphterie
    • Keuchhusten
    • Mumps-Masern-Röteln
    • Windpocken
    • Kinderlähmung

Finanzierung

  • Ausbildungsvergütung

Ausbildungsablauf

  • rechtliche Grundlage ist das Krankenpflegegesetz mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
  • Ausbildungsvertrag mit einer Klinik
  • Dauer der Ausbildung 3 Jahre
  • 2-wöchiger Wechsel zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung
  • praktische Ausbildung erfolgt bei Kindern und Erwachsenen im stationären und ambulanten Bereich
  • die Ausbildung endet mit einer mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfung
  • nächster Ausbildungsbeginn: 1. September 2014

Wichtige Einsatzgebiete sind

  • Kinderklinik
  • Rehabilitationseinrichtung
  • Gynäkologie
  • Sozialstation
  • Geriatrie

Der Unterricht erfolgt in Lernfeldern, wichtige Fachgebiete sind

  • Kinderkrankenpflege
  • allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Anatomie/Physiologie
  • Psychologie

Besondere Anforderungen

Der Beruf setzt ein hohes Maß an Verantwortung und Einfühlungsvermögen für die Situation des kranken Kindes und dessen Angehörigen voraus. Eine gute Beobachtungsgabe wird ebenso erwartet, wie freundliches und sicheres Auftreten. Die Bereitschaft, schon während der Ausbildung an Wochenenden, Feiertagen und im Schichtdienst zu arbeiten sollte selbstverständlich sein.

Berufsinhalt

Betreut werden Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und -pflegerinnen sind für die Pflege, deren Planung, Evaluation und Dokumentation verantwortlich. Sie unterstützen den Arzt bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und führen ärztliche Anordnungen selbstständig durch. Hierbei spielt der sichere Umgang mit medizintechnischen Geräten eine wichtige Rolle. Die Beratung, Anleitung und Unterstützung von Patienten und ihren Angehörigen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit ist ein weiteres Tätigkeitsfeld.

 

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Altenpflege

Zugangsvoraussetzung

  • gesundheitliche Eignung durch ärztliches Attest konkret für den Ausbildungsberuf
  • Nachweis eines aktuellen Impfstatus über den Impfausweis für folgende Krankheiten:
    • Tetanus
    • Diphterie
    • Keuchhusten
    • Mumps-Masern-Röteln
    • Windpocken
    • Kinderlähmung
  • Realschul- oder gleichwertiger Abschluss
  • Hauptschul- oder gleichwertigen Abschluss + mind. 2-jährige, der Altenpflege förderliche Vorbildung bzw. erfolgreich abgeschlossene, mindestens 2-jährige Berufsausbildung

oder

  • Erlaubnis als Kranken- bzw. Altenpflegehelfer/in

Die Ausbildung ist auch auf dem Wege der Umschulung durch das Amt für Arbeit möglich

Finanzierung

  • Ausbildungsvergütung durch den Träger der praktischen Ausbildung
  • Ausbildung ist schulgeldfrei

Träger der Ausbildung

  • Gesamtverantwortung der Ausbildung obliegt der Schule
  • Heime im Sinne §1 des Heimgesetzes oder stationäre Pflegeeinrichtung gemäß § 71 Abs.2 des XI.SGB
  • ambulante Pflegeeinrichtungen im Sinne §71 Abs.1 XI SGB

Ausbildungsablauf

  • Ausbildungsdauer 3 Jahre
  • theoretische Ausbildung in der Schule
  • praktische Ausbildung in Senioren- und Altenpflegeheimen, Rehabilitationseinrichtungen, gerontopsychiatrischen Einrichtungen und geriatrischen Kliniken, ambulanten Pflegediensten, in der Tages-und Kurzzeitpflege und in der offenen Altenhilfe

Ausbildungsinhalte

  • Pflege alter und kranker Menschen auf der Basis pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Ausführung ärztlicher Verordnungen
  • Gesundheitsvorsorge einschließlich Ernährungsberatung
  • Begleitung sterbender Menschen
  • Betreuung und Beratung alter Menschen in persönlichen und sozialen Angelegenheiten
  • Hilfe zur Erhaltung und Aktivierung der eigenständigen Lebensführung
  • Anregung und Begleitung von Familien-und Nachbarschaftshilfe

Ausbildungsziel

  • fachkundige Betreuung, Beratung und Versorgung gesunder, kranker und pflegebedürftiger alter Menschen.
  • Fähigkeit zur Ausführung therapeutischer Maßnahmen
  • Beratung und Anleitung von pflegenden Angehörigen
  • sinnvolle Freizeitgestaltung für alte Menschen
  • Fähigkeit im Umgang mit Dokumentations-, Organisations- und Verwaltungsaufgaben
  • fachkundige, einfühlsame Sterbebegleitung

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